Liebe Bürgerinnen und Bürger in Latendorf,

unser Dorf braucht eine verlässliche, engagierte und innovative Politik. Auch im Blick auf die junge Generation wollen wir gemeinsam anfassen, was Nutzen und Erfolg bringt.

Ob Fortschritt, Entwicklung, Sie haben die Möglichkeit, dabei zu sein und die Zukunft aktiv mit zu gestalten. Nehmen Sie Ihre Interessen selbst in die Hand. In der CDU wächst Politik von der Basis zur Spitze. Wir machen Politik – gemeinsam und auf einem klaren Fundament von Werten.

Die CDU ist eine bürgernahe, moderne und engagierte Partei: Über 496.000 Mitglieder setzen sich täglich dafür ein, dass sich Leistung lohnt.

Aber wir brauchen Sie! Eine Partei lebt von ihren Mitgliedern, deren Ideen und deren Bereitschaft, etwas für ihre Gemeinde, ihre Region und ihr Land zu tun. Machen Sie deshalb bei uns mit. Werden Sie Mitglied der CDU. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Ihr Stefan Hansen
Ortsvorsitzender CDU Latendorf


KPV sagt Berlin-Tagesreise wegen Corona ab

Angesichts der jüngsten Entwicklung in der Corona-Pandemie hat der Ältestenrat des Deutschen Bundestages beschlossen, zunächst bis Ende Dezember, bezuschusste Berlinreisen nicht durchzuführen. Somit entfällt auch die beliebte KPV Weihnachtstour „Einmal Currywurst-Glühwein und zurück“.  Der KPV Kreisvorstand bedankt sich bei Gero Storjohann MdB für die Unterstützung und hofft auf 2021.

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CDU Sommerempfang in Seth mit Politik-Prominenz und Ehrungen

Der CDU Kreisvorsitzende Gero Storjohann MdB (vorn) mit den 50 Jahre CDU- Jubilaren: (vlnr) Horst Schramm aus Seedorf, Heino Wulf aus Bad Segeberg, Johann Schümann aus Henstedt-Ulzburg, Jürgen Göttsch aus Schackendorf, Jochim Lohse aus Sievershütten, Gerhard Schramm aus Rohlstorf, Johannes Gebauer aus Kaltenkirchen, Karl Wagner aus Bad Bramstedt (60 Jahre CDU) , Erich Storjohann aus Seth und Gerd Gröhn aus Wahlstedt. – Kleines Bild: Gelungene Premiere für die Doppelmoderation von Torsten Kowitz und Gero Storjohann.

Seth. Der gemeinsame  Sommerempfang von CDU Kreisverband und CDU Kreistagsfraktion stand ganz im Zeichen von Ehrungen Danksagungen und Jubiläen. An den Stehtischen und auf den Festzelt-Gartenmöbeln, am Grill und am Getränkestand nutzten besonders die  Neumitgliedern die Möglichkeit zu Gesprächen mit der CDU-Polititikprominenz.

Unter den 90 Gästen hatten sich die Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hoffmann und Ole-Christopher Plambeck, der ehemalige Europaabgeordnete Reimer Böge und Schleswig-Holsteins Ex-Innenminister Hans-Joachim Grote im Garten von Maren und Gero Storjohann in Seth eingefunden. Erstmalig moderierte mit Gero Storjohann der neue Kreistagsfraktionsvorsitzende Torsten Kowitz die Traditionsveranstaltung. Auch seine beiden Vorgänger Doris Grote und Kurt Barkowsky waren unter den zahlreichen Kreistagsabgeordneten dabei und demonstrierten damit die neue Geschlossenheit ihrer Fraktion.

Als besonderen Dank für seine Verdienste als Oberbürgermeister der Stadt Norderstedt und als Innenminister für das Land Schleswig-Holstein wurde Hans-Joachim Grote mit der CDU-Dankmedaille ausgezeichnet. Diese selten vergebene  Medaille erhielt auch Karl Menken für 30 Jahre Amtszeit als  Bürgermeister in Heidmoor.

Besonders geehrt mit einer Ehrennadel, Urkunde und einer Flasche Konrad Adenauer Weinwurden Mitglieder, die nunmehr 60 und 50 Jahre Mitglieder bei den Christdemokraten sind.

Karl Wagner aus Bad Bramstedt ist 60 Jahre Mitglied bei der CDU und erhielt die CDU Nadel in Platin.

Die weiteren ausgezeichneten Mitglieder engagieren sich 50 Jahre in der CDU und erhielten dafür die goldene Nadel. Der ehemalige Stadtvertreter Johannes Gebauer aus Kaltenkirchen wurde genauso geehrt wie Schackendorfs langjähriger Bürgermeister Jürgen Göttsch. Einige Anekdoten fielen Gero Storjohann bei der Ehrung seines ehemaligen Dahlmann-Schule-Deutschlehrers Gerd Gröhn aus Wahlstedt ein. Der Landwirt Jochim – wird tatsächlich so geschrieben –  Lohse aus Sievershütten wurde in Begleitung zahlreicher Christdemokraten aus seinem Heimatdorf ausgezeichnet. Altbürgermeister Gerhard Schramm aus Rohlstorf berichtete bei seiner Ehrung von den Schwierigkeiten mit 29 Jahren als Arbeiter in die CDU einzutreten und der Zusammenführung der Ämter Wensin und Segeberg Land unter seiner Federführung. Eine fröhliche Dankesrede mit Anekdoten aus dem Kreistag hielt Gero Storjohann an den langjährigen Seedorfer Bürgermeister und ehemaligen Kreistagsabgeordneten Horst Schramm. Der fließend Plattdeutsch sprechende ehemalige Gemeindevertreter Johann Schümann ist in Henstedt-Ulzburg tief verwurzelt und immer noch aktiv. Er berichtete stolz von einem Treffen mit Konrad Adenauer auf einem Feuerwehrtag in Bad Godesberg.

Unter den Jubilaren ehrte Gero Storjohann auch seinen Vater Erich Storjohann. „Ich bin damals nur in die CDU eingetreten um nach 50 Jahren diesen Konrad Adenauer Wein zu bekommen,“ behauptet auf Plattdeutsch der langjährige Sether Ortsvorsitzende, CDU Fraktionsvorsitzende und  stellvertretende Bürgermeister mit der kurzen Anreise über den Gartenzaun in einer anrührenden Dankesrede.

Heino Wulf war Stadtkämmerer in Bad Segeberg, Gemeindevertreter in Klein Rönnau und ist jetzt Kreisschatzmeister der Senioren Union. Mit einem Rückblick auf bewegte Zeiten beendete das engagierte CDU Mitglied die Ehrungen, die zum Teil den Charakter einer fröhlichen Deutsch-Geschichtsstunde hatte.

Unter den Teilnehmern wurde eine dreitägige Berlin-Reise vom Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann und eine eintägiger Weihnachtsbesuch in der Bundeshauptstadt mit  der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) verlost.

 

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Ole-Christopher Plambeck: Schleswig-Holstein investiert in die Zukunft

Original-Rede aus  dem Landtag Schleswig-Holstein

Ole-Christopher Plambeck MdL

Sehr geehrter Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

lassen Sie mich den vorliegenden Infrastrukturbericht 2020 in einen Satz zusammenfassen: Die Jamaika-Koalition investiert so viel in die Zukunft Schleswig-Holsteins, wie keine andere Landesregierung vorher; wir sind die Investitionskoalition.

Wir setzen klar auf die Modernisierung unseres Landes. Das belegt der heute von unserer Finanzministerin vorgestellte Infrastrukturbericht für die Jahre 2018 und 2019. Im Berichtszeitraum wurden mehr als 1,3 Mrd. Euro in die Infrastruktur des Landes umgesetzt. So viel wie nie zuvor in einem vergleichbaren Zeitraum. Die Investitionen erstrecken sich auf eine breite Palette von Themenfeldern. So wurden 205 Mio. Euro in die Sanierung der Landesstraßen einschließlich der anliegenden Radwege investiert. Unser Straßennetz – das immerhin 3.540 km umfasst – ist bereits jetzt deutlich intakter als bei der Regierungsübernahme Mitte 2017. Hierbei ist besonders hervorzuheben, dass unter der Jamaika-Koalition bei jeder Landesstraßensanierung der anliegende Radweg gleich mitsaniert wird. Das hat es so vorher nicht gegeben.

Als digitalpolitischer Sprecher meiner Faktion richtet sich mein Blick in diesem Bericht besonders auf die Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung. In kaum einem anderen Bereich ist der Erfolg für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes so entscheidend, wie beim Ausbau der digitalen Infrastruktur. Basis hierfür ist ein flächendeckender Breitbandausbau. Dieser ist auch als Grundvoraussetzung für die neue 5G-Technologie von enormer Bedeutung. Mehr als 15.000 km Glasfaser in knapp 60 Prozent aller Kommunen sind bereits jetzt verlegt. Das ist eine enorme Leistung!

Und wenn wir schon bei den Kommunen sind: Jamaika setzt sich auch für diese stark ein, denn vor Ort in den Städten und Gemeinden besteht ebenfalls ein hoher Investitionsbedarf. Das Land hat die Kommunen erheblich bei der Investition in Schulen, Kitas, Sportstätten und die Digitalisierung unterstützt und weitere Mittel stehen für die Kommunen bereit. Der Effekt ist vor Ort allerdings deutlich größer, weil jeder Euro Landesmittel zusätzliche kommunale Mittel freisetzt. So gestalten wir gemeinsam die Zukunft für unsere Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Davon konnte ich mir am Dienstag in Hasenmoor ein Bild machen. Der Sportverein ist nicht nur froh, nach Corona wieder trainieren zu dürfen, sondern freut sich besonders über die neue Flutlichtanlage, die mit Hilfe des Landes errichtet werden konnte und eine enorme Qualitätssteigerung für den Fußballplatz bedeutet.

Auch in anderen Bereichen, wie Küstenschutz, Hochschulen oder Gesundheit hat das Land seine Investitionen erheblich erhöht. Besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang die Eröffnung der UKSH-Neubauten in Kiel und Lübeck. Das Beispiel UKSH zeigt, dass eine öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP) sehr gut funktionieren und auch für andere Bereiche eine gute Alternative darstellen kann, um Projekte zu verwirklichen. Wie wichtig ein medizinischer Maximalversorger auf Spitzenniveau ist, ist im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wieder einmal mehr als deutlich geworden. Ich finde, wir können stolz auf unser UKSH sein und haben hier richtig investiert.

Aber, die eigentliche Aufgabe des Infrastrukturberichts ist es auch, den Sanierungsstau aufzudecken, die Bedarfe zu benennen und zu beziffern. Dabei ist der Bericht immer besser geworden. Denn der erste Bericht hatte doch noch einige Lücken.

Denn die Bedarfe haben sich von 4,85 Mrd. Euro in 2014 auf 8,44 Mrd. Euro zum 31.12.2019 weiterentwickelt.

2014: 4,85 Mrd.
2016: 5,30 Mrd.
2017: 6,80 Mrd.
2018: 7,08 Mrd.
2019: 8,44 Mrd.

8,44 Mrd. Euro bzw. 6,3 Mrd. Euro für reine Landesbedarfe – Das ist der aktuelle Wert des Investitionsstaus. Besonders groß ist der Bedarf bei den Krankenhäusern und Hochschulen im Land mit je über einer Mrd. Euro. Die Herausforderungen liegen dabei insbesondere in den Baukostensteigerungen und den Folgen des Fachkräftemangels, denn für die Umsetzung derartiger Bauinvestitionen bedarf es einer entsprechenden Anzahl an Planern, Ingenieuren und Bauarbeitern. Mit dem Fachhochschulstudium Bauingenieurwesen und unserer Ausbildungsoffensive haben wir auch hier den richtigen Weg eingeschlagen.

Richtig war es, eine Task Force zur Steuerung der Investitionsvorhaben zu schaffen, die dafür sorgt, dass der geplante Mittelabfluss Jahr für Jahr besser wird.

Es ist richtig und wichtig, dass die Landesregierung regelmäßig untersucht, wo die Bedarfe liegen. Denn genauso wie die Kapitalmarktverschuldung und die Pensionslasten gehört auch der Sanierungsstau als verdeckte Verschuldung zur Darstellung der Gesamtverschuldung unseres Landes dazu.

Mit einem strukturierten Investitionsplan werden wir erfolgreich den Sanierungsstau abbauen.

Ich bedanke mich bei der Landesregierung und ihren Mitarbeitern für diesen umfassenden Bericht.

zur Pressemitteilung

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